Oft denke ich noch an Dich, Weisshorn.
Ein Berg, der geprägt hat.
Deinen Abdruck tief in unsere Seelen gefurcht,
erst hart, gleissend und rauh,
dann immer sanfter.
Als hättest Du aus Deiner eigenen Schönheit
diesen weissen Graten und mächtigen Flanken
irgendwo in uns eine schöne Form erschaffen.
Du hast uns unsere Grenzen gezeigt,
lebendig vor Augen gehalten.
Uns unsere Kleinheit erfassen
und doch unglaubliche Grösse erlangen
die Ewigkeit berühren lassen.
(Auszug aus dem Tagebuch, verfasst nach der Traversierung des Weisshorns)